SARAHSearch And Rescue for All Humans

Wir sind der festen Überzeugung, dass kein Mensch in Not allein gelassen werden oder auf der Flucht ums Leben kommen darf. Unser Ziel ist es, Menschenleben im Mittelmeer und dem Atlantik zu retten.

Die Fluchtroute über das Meer gehört zu den tödlichsten und gefährlichsten Wegen nach Europa. An der europäischen Außengrenze haben in den letzten Jahren über 20.000 Menschen ihr Leben verloren. Seit der Einstellung staatlich koordinierter Seenotrettung im Jahr 2016 fahren zivilgesellschaftliche Seenotrettungsorganisationen ihre Einsätze. Sie dokumentieren Menschenrechtsverletzungen und retten die Menschen auf der Flucht vor dem Ertrinkungstod. Trotz ihres Einsatzes sterben weiterhin Menschen bei dem Versuch, das Meer zu überqueren.

Kein Mensch soll auf der Flucht über das Mittelmeer oder den Atlantik ertrinken, denn jedes Leben zählt. Seenotrettung ist humanitäre Pflicht und kein Akt der Gnade.

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Mit unserem neu gebauten, schnellen und leistungsstarken Schiff, die SARAH, werden wir Menschen aus Seenot retten. Unser Team ist seit 2016 sowohl in der Seenotrettung als auch in zivilgesellschaftlichen Initiativen aktiv.

Wir haben uns zusammengefunden und SARAH gegründet weil jeder Einzelne von uns weiß:
#MeinEuropakannMehr

Die Routen, die die Menschen in ihrer Verzweiflung und auf der Suche nach einem besseren, sicheren Leben auf sich nehmen werden immer gefährlicher und tödlicher. Allein in den ersten fünf Monaten von 2021 sind 600 Menschen auf der Flucht verstorben.

Mit deiner Spende finanzierst du den Bau des Schiffes, mit dem wir die Einsätze fahren werden.

Über das Schiff

#Mein Europa kann mehr

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kaufen uns eine Rettungsweste

25 €

versorgen einen Passagier 1 Tag lang mit Wasser & Nahrungsmittel

50 €

kaufen Treibstoff, um unser Schiff 30 Minuten lang zu fahren

100 €

helfen bei der medizinischen Versorgung von 1 Passagier

News & Presse

13.05.2021 ZDF berichtet über SARAH

Zu Christi Himmelfahrt strahlte das ZDF einen Beitrag über SARAH aus. Der Sender begleitete Initiator Thomas Nuding im Alltag und bei einer Beobachtungsmission.

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06.03.2021 SARAH-Mitglied Eva Deininger im Bayrischen Rundfunk

SARAH-Mitglied Eva Deininger erklärt in der Fernsehsendung quer.de des Bayrischen Rundfunks die Notwendigkeit eines schnellen Bootes. Ein gut ausgestattetes Boot soll ein Festsetzen durch Regierungen und somit wertvollen Zeitverlust verhindern.

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15.02.2021 YouTube Star Riley Whitelum begleitet SARAH

YouTube Star Riley Withelum begleitete für ein paar Tage SARAH auf einer Beobachtungsmission. Sein Bericht soll die Situation der flüchtigen Menschen verdeutlichen.

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03.12.2020 SARAH leitet Rettungseinsatz für 64 Menschen ein.

Auf ihrer Beobachtungsmission kreuzt die Crew von SARAH das Seegebiet vor den Kanaren. In der Nacht von 02. auf den 03.12.20 sichtete die Crew zwei Boote, leitete die Rettung ein und blieb bis zur Bergung der geflohenen Menschen vor Ort.

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27.11.20 Erste Ergebnisse der Beobachtungsmission

Die Beobachtungsmission zeigt erste Ergebnisse zur Einschätzung der Situation auf den Kanarischen Inseln sowie zum Zustand und Ausrüstung der Boote in denen die Geflüchteten die Überfahrt zwischen dem afrikanischen Kontinent und den Inseln übernehmen.

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23.11.20 SARAH Seenotrettung fährt erste Beobachtungsmission

Die Anfang 2020 gegründete Seenotrettungs-NGO SARAH (Search And Rescue for All Humans) fährt auf eine Beobachtungsmission in den Gewässern rund um die kanarischen Inseln. Die Mission ist zweigeteilt und besteht aus einem See- und einem Landteil.

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Unser Schiff

SARAH ist der Name für das neu gebaute Schiff, mit dem wir unsere Missionen fahren werden. Da es sich oft bei der Seerettung um wenige, entscheidende Stunden handelt ist es notwendig, ein schnelles und wendiges Boot zu besitzen. SARAH ist daher als Sportboot klassifiziert und schnell bei den dringenden Seenotfällen vor Ort.

Das Ziel von SARAH ist, schnell am Einsatzort zu sein, Menschen auf ein sicheres Boot zu retten und sie bis zum Eintreffen eines größeren NGO-Schiffes zu versorgen. Nach der Übergabe kann SARAH sofort zum nächsten Einsatz eilen. Das Schiff ist so gebaut, dass es einen geschützten Platz für bis zu 120 Menschen bieten kann.

Unser Schiff wird

  1. unter deutscher Flagge im Mittelmeer fahren.
  2. schnell sein, um die Zeit zwischen erster Meldung eines Seenotfalles und unserem Eintreffen zu minimieren.
  3. reichweitenstark sein durch große Diesel- und Wassertanks, sodass eine kontinuierliche Einsatzdauer von mindestens drei Wochen am Stück gewährleistet ist.
  4. optimal ausgestattet sein mit den notwendigen Rettungsmitteln und medizinischen Materialien zur Erst- und Dauerversorgung.
  5. auf dem modernsten Stand gebaut. So kann die optimale Versorgung der aus Seenot geretteten Menschen gewährleistet und lange Werftzeiten aufgrund von Reparatur- und Instandsetzungsmaßnahmen vermieden werden.
  6. einfach zu bedienen sein, um unseren ausgebildeten und ehrenamtlichen Seeleuten die Arbeit zu erleichtern.
Maße 24 Meter lang, 7 Meter breit
Reichweite 4.000 Seemeilen (bei 13 Knoten Marschgeschwindigkeit)
Platz 120 Menschen auf Deck, Schutzraum für 12 Frauen und Kinder
Besonderheiten Emergency-Medical-Room für schnelle medizinische Versorgung
Kosten Jahresbudget: EUR 360.000, Kosten pro Mission: EUR 40.000

Namen & Gesichter

Thomas

Geschäftsführung

JAHRGANG 1966, TECHN. BACKGROUND (DIPL. ING. FH)

Seit 2016 bis heute war ich auf sieben Missionen auf dem Mittelmeer als Skipper oder „Head of Mission“ für Sea-Eye e.V. und Mission Lifeline e.V.. Auf diesen Missionen habe ich zusammen mit den Crews, zu denen auch Olaf, Markus, Cora und Felix gehörten, ca. 3000 Menschen aus Seenot gerettet.

Eva

Fundraising, stellvertretende Geschäftsführung

JAHRGANG 1963, Dr. rer. nat.

Seit Anfang 2016 bin ich in der privaten Seenotrettung aktiv. In insgesamt 4 Missionen (SEA-EYE, Lifeboat, RESQSHIP) habe ich, mit meinem jeweiligen Team, mehr als 600 Menschen aus Seenot gerettet. Ich war Teil der RHIB-Crew und Co-Skipperin. Nachdem wir operativ tätig sind werde ich das Crewmanagement übernehmen und Teil der Einsatzleitung sein.

Ferdinand

IT-Beauftragter

Ich bin erst seit kurzem bei SARAH dabei. Ich unterstütze unser Team als ITler und bin deshalb vor allem in unserem Social Media Bereich aktiv. SAR Erfahrung habe ich noch keine, sondern setzte mich vor allem in meiner Funktion als Lokalpolitiker für das Thema Seenotrettung ein.

Veranstaltungen

Wir befinden uns derzeit in der Planungsphase vieler Veranstaltungen, die in Kürze bekannt gegeben werden.

Du hast eine Aktion organisiert? Tragt sie gerne ins Eventformular ein, damit wir sie hier aufnehmen können!

VERANSTALTUNG EINTRAGEN

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